DIAGNOSE

D I A G N O S E M I T T E L   I N    D E R   P R A X I S



H A R N S C H A U  &  H A R N D I A G N O S T I K   










Hufeland, deutscher Arzt (1762-1836), Arzt Schillers und Goethes; suchte die Naturheilmethoden mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen in Einklang zu bringen,  schrieb im Enchiridion medicum 1838:

„der Urin ist das wichtigste Zeichen der Diagnostik zur Erkenntnis der Beschaffenheit des Blutes und der chemischen Prozesse im Organismus, weil keine Sekretion in so unmittelbarer Verbindung mir der Zirkulation wie diese steht. Sie verdient also die größte Aufmerksamkeit des Arztes, die ihm bei den alten Ärzten zuteil ward und jetzt viel zu sehr vernachlässigt wird.“

Bei der Harndiagnostik handelt es sich nicht um eine Behandlungsmethode, sondern vielmehr um ein spezielles Diagnoseverfahren, nach Anton Schwenk. Dabei wird der Urin, also der Harn mit chemischen Reagenzien behandelt. Die Harndiagnostik ist eine Weiterentwicklung der Harnschau.
Bei der Harnschau wird der Morgenurin optisch und olfaktorisch untersucht. Aus der Farbgebung, der Konsistenz, den Ablagerungen bzw. den Sedimenten, dem Glanz/Mattheit und dem Geruch lassen dabei sehr genaue Rückschlüsse auf die Funktion der einzelnen Organe des Verdauungs- und Entgiftungstrakts ziehen. 

Bei der Harndiagnostik wird der Morgenurin mit fünf verschiedenen Reagenzien weitergehend getestet. Dadurch können noch genauere Rückschlüsse auf die Vitalfunktionen der Niere, des Darms, des Pankreas, der Galle und der Leber gezogen werden. 
Die Urinsticks aus der Apotheke zeigen oftmals erst in einem vergleichsweise späten Stadium einen Befund. Die Harndiagnostik dagegen führt schon viel früher zu verlässlichen Hinweisen auf Insuffizienzen.

I R I S D I A G N O S T I K

Die Irisdiagnostik, auch Augendiagnose genannt, hilft die angeborene oder erworbene Konstitution des Patienten zu erkennen. Denn die Iris spiegelt die Struktur des Bindegewebes des Körpers wieder, so dass Veränderungen bzw. Vererbungen im Auge „ gespiegelt“ werden und gelesen werden können.

Durch Veränderungen im Augenvordergrund, wie z.B. Aufhellungen, Abdunklungen, Farbflecke (Pigmente), auffällige Gefäßzeichnungen, ist es möglich, Krankheiten wie Entzündungen, Stoffwechselstörungen, Bindegewebsschwäche und deren Ursachen sowie die Zusammenhänge zu erkennen. In der Iris, also der Regenbogenhaut sieht der Augendiagnostiker eine Widerspiegelung des Körpers mit seinen Organen, die sich in einer strengen aber logischen Ordnung darstellen. 
Die Iris ist damit wie ein Fingerabdruck des Menschen.

Die Erfahrung zeigt, dass man anhand der Augendiagnose verborgene Ursachen und Zusammenhänge der Beschwerden aufdecken kann und im Vorfeld auf Erkrankungen zu reagieren, dort wo klinische Untersuchungen und Befunde noch negativ sind.